Gleich nach dem Aufstehen schauten wir uns den leider etwas verregnetenSonnenaufgang in der Wüste an und machten uns nach dem Frühstück schließlich auf einen kleinen Spaziergang durch die Dün
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Auf dem Rückweg trafen wir ein lustiges Grüppchen aus Deutschland, die mit ihrem alten VW T3 unterwegs waren.Wir schlossen Sarah, Franz und Gregor sofort in unser Herz und beschlossen, ein paar Tage mit ihnen zu verbringen. Als die drei einen Kasten deutsches Bier aus ihrem Bus zogen, hatten wir Tränen in den Augen und als sie uns dann auch noch jedem eines anboten, gab es für uns kein halten mehr!;) Blöderweise war nun auch der Zeitpunkt erreicht, an dem unsere eigenen Cerveza-Reserven sich dem Ende neigten – schließlich hatten wir bis hierher ca. 70 Dosen vertilgt.:) Ab jetzt blieben uns nur noch unsere Wodka-Reserven und die Gastfreundschaft von Sarah, Gregor und Franz.:) Vielen Dank euch nochmal an dieser Stelle, dass ihr uns in Sachen Bier das Leben gerettet habt!:) Es war uns nämlich ab da fast unmöglich, irgendwo an Alkoholnachschub zu kommen, da nur Hotels berechtigt waren, zu völlig überteuerten Preisen, Alkohol an Touries zu verkaufen. Ok, zurück zum Thema, denn der Alkohol war klar Nebensache!;) Am Nachmittag luden wir unsere drei Freunde hinten in den Landy und machten eine Tour durchs Erg. In der Kashba Yasmina angekommen, begannen wir den Tag typisch marrokanisch und relaxten erstmal ein bisschen im Schatten, bevor wir uns entschieden, eine mehr als hohe Düne zu Fuß zu besteigen. Kaum losgelaufen, tat sich der Teil, die sich entschlossen hatten, die Düne Barfuß zu erklimmen sichtlich schwer, da der Sand gefühlte 70 Grad hatte und so mussten doch noch Schuhe geholt werden.:) Schon auf dem Weg zum Gipfel der Düne machten sich erste Konditionsschwächen besonders bei uns beiden bemerkbar, die wir aber wegen des zügig heraneilenden Berber mit klaren Verkaufsabsichten erstmal versucht haben, wegzuignorieren.:) Aber es half alles nichts… der Berber war zwecks jahrelanger Traingserfahrung einfach schneller und hatte uns bald eingeholt. Da wir ja schon viel Erfahrung mit den handelnden Berbern hatten, verdeutlichten wir ihm recht schnell, dass er seine Fossilien und Steine gar nicht erst auspacken braucht.;) Wir ließen ihn dann hinter uns und machten uns an den spaßigen Teil… denn war die Dünenbesteigung schwer, ist der Abstieg dafür mächtig leicht… rennen, bis man fliegt!;) Unten angekommen mit den Taschen und Ohren voller Sand besuchten wir kurz noch das von oben schon beobachtete Trans Sahara Technofestival mitten zwischen den Dünen, wo wir ein paar Ravern und Aussteigern beim Abfeiern zusahen, bevor wir uns auf den Rückweg zum Auto machten.
Am Abend fuhren wir dann mit unseren beiden Autos weiter in Richtung Zagora und schlugen unterwegs unser Camp an einem wunderschönem Platz auf, der auf einer höher gelegenen Ebene zwischen den Bergen lag. Zuvor mussten wir aber erstmal den Bus unserer drei „Reisebegleitungen“ bergen, der sich in einem Flussbett festgefahren hatte. Als das erledigt war, kochten Sarah und Gregor (die übrigens den weltbesten Salat zaubern können) für uns, was wir nach all dem „Kochstress“ wirklich genossen. Gut gesättigt und vom Tag gefordert gingen wir schließlich alle schlafen.
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