Tag 15 Heimreise

Leider mussten wir aufgrund des schlechten Wetters die Heimreise ein paar Tage früher antreten. Von Algeciras bis zurück nach Würzburg benötigten wir gerade mal 2 Tage!!!! Und das für 2800 km!!

Als wir nach 16 Tagen wieder zuhause waren hatten wir sage und schreibe 7600 km runtergerissen.

 

Weitere Infos zu unserer Tour( Route,GPS,Autobahnmaut;Grenzformalitäten,Sprit,etc) folgen in den nächsten Tagen.

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Tag 14 Von Marrakesch nach El Jadida

Eigentlich wollten wir heute die Medina in Marrakesch besichtigen, doch war das Wetter gleich nach dem Aufstehen so schlecht, dass wir es uns anders überlegten und beschlossen direkt mit dem Auto weiterzufahren. Was sich später auch noch als völlig richtige Entscheidung erwies.

Als erstes steuerten wir den nahe gelegenen MARIANE Supermarkt an und freuten uns wie kleine Kinder als wir die Alkoholabteilung entdeckten. Der Stoff aus dem die Träume sind war nicht gerade billig, doch beim kauf einer ganzen Palette konnte wir einen halbwegs erträglichen Preis erzielen:-) Mit Bier und frischen Lebensmitteln fuhren wir weiter Richtung Innenstadt und suchten dort eine Landrover Werkstatt auf die uns den kompletten Landy für 5 Euro abschmierten und Durchreinigten.Von dem kleinen Zwischenfall als der Lehrling auf die Bühne kletterte um den Motor zu starten und den Landy um Haaresbreite mit einem Satz von der 2 Meter hohen Hebebühne beförderte unter der wir standen, möchte ich jetzt lieber nicht anfangen.

Weiter ging es durch die Innenstadt und furchtbar enge Gassen in Richtung Autobahn.Die Stecke betrug ca. 2 Km, in denen ich tausende Tote gestorben bin, aufgrund der völlig eskalierenden Verkehrssituation. Es war fast unmöglich sich durch das Gewirr von Autos, Menschen,selbst ernannten Stadtführern und Kiffverkäufern einen Weg zu bahnen. Der ein oder andere von ihnen machte auch ab und an Bekanntschaft mit unserem Außenspiegel. Zeitgleich passierte ein paar hundert Meter von uns ein Anschlag bei dem 20 Menschen starben, was wir aber erst viel später in den Medien und durch Anrufe von Bekannten, ob wir noch leben würden mitbekamen.

Unser Ziel, die Küste und der Strand von Oualidia war gegen Nachmittag erreicht und wir fuhren über eine Piste bis an den Strand hinunter. Dort angekommen fuhren wir uns ersteinmal ordentlich fest. Jegliche Anfahrtversuche liesen das Auto immer weiter Richtung Meer rutschen und wir bekamen schon etwas Panik. Wir liesen den Reifendruck auf unter 0,8 Bar, tranken 2 Bier, doch selbst das brachte nichts.Bevor unser Landy im Wasser versinken konnte eilten zwei Jungs hinter den Dünen herbei die uns halfen wieder auf festen Untergrund zu kommen. Wir fuhren noch ein wenig weiter und kamen nachts auf dem total abgefuckten Campingplatz in El Jadia an. Gute Nacht.

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Tag 13 Dadesschlucht,Tizi n Tichka,Marrakesch

Unser heutiges Ziel hieß Marakesch.Nach dem aufstehen und bepacken des Autos stellten wir jedoch fest, das unsere Batterie vom Landy leer war und wir den Motor nicht starten konnten. Durch anschieben versuchten wir vergeblich den Motor wieder zu starten, doch machte uns der Dicke einen Strich durch die Rechnung. Zu zweit war es unmöglich das Auto wieder anzuwerfen und um uns herum war kein Mensch mehr der uns hätte helfen können.Nach etlichen sinnlosen versuchen gesellte sich plötzlich eine alte Berberfrau zu uns und nahm sich unserem Problem an. Sie besorgte zwei Jungs und mit gemeinsamen Kräften konnten wir den Motor wieder starten. Wir fuhren los.

50 km später, stellten wir jedoch mal wieder fest etwas vergessen zu haben.Henriks Iphone war weg.Also fuhren wir den ganzen Weg wieder zurück um dann festellen zu müssen das wir das Handy doch mit uns führten.Dinge zu vergessen, entwickelte sich im laufe der Zeit, zu einer Spezialität von uns:-)

Wir fuhren auf dem Weg zu unserem Ziel durch die sehr beeindruckende Dadesschlucht und folgten dabei nicht enden wollenden Serpentinen. Am schneebedeckten Tizi-n-Tichka angekommen suchten wir uns eine Pass direkt in die Schneebedeckten Berge. Wir fanden einen halbwegs befahrbaren Pass der anscheinend von den Minenarbeiten hoch oben im Berg benutzt wurde, um Gestein nach unten zu befördern. Nach wirklich heftigen Steigungen immer entlang des Abgrundens erreichten wir bei 2600 Metern die Schneegrenze. Wir kämpften uns mit Untersetzung und eingelegter Sperre mit durchschnittlich 3 Km/h den Berg hinauf und hatten dabei immer häufig werdende Schneefelder zu durchqueren. Bei fast 3000 Metern laut Garmin GPS stoppte der Landy im Schnee. Es gab einfach kein Durchkommen mehr und wir mussten den Rückweg antreten.Diese Strecke war unserer Meinung das absolute Highlight unserer Reise. Der Einstieg in die Piste ist mit den Koordinaten die wir am Ende noch einfügen werden leicht zu finden.Allerdingst nichts für Schwache nerven:-)

Nach diesem kurzen Abstecher setzten wir unseren Weg Richtung Marakesch weiter fort und ereichten unser Ziel nach weiteren 2 Std. fahrt. Wir verbrachten unsere Nacht auf dem Campingplatz Le Relais de Marakesch.Der Platz ist von den Sanitären Anlagen her Top ansonsten aber sehr teuer und voll mit typischem Wohnwagen Gesocks und Rentnern. Nach kurzem umher fahren auf dem Platz endeckten wir aber eine Ecke in der sich einige Landys, Toyotas und anderes 4×4 Gerät aufhielt und gesellten uns zu ihnen. Wir bauten unser Zelt auf, streckten die letzen Reste Vodka mit Cola auf und machten es uns gemütlich.Gegen null Uhr fing es wie so oft an zu regnen und wir verschwanden in unserem Bettchen.

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Tag 12 Einen Tag lang nichts tun in Ouarzazate

Den heutigen Tag nutzen wir ausschließlich nur zum entspannen.

Wir beschlossen noch einen Tag länger auf dem Campingplatz La Palmerie in Ouarzazate zu verbringen. Wir gingen lediglich ein paar Lebensmittel in der Stadt einkaufen wobei uns wie so oft mehr Haschisch und Kiff angeboten wurde als Obst und Gemüse:-) Da aber jeglicher Platz im Auto, zum schmuggeln von Sprit vorgesehen war(um die Heimfahrt etwas zu verbilligen), mussten wir leider dankend ablehnen.

Nachdem Sarah, Franz und Gregor an diesem Tag schon den Weg nach Marakesch antraten und uns freundlicherweise ihre letzen Biers überliesen, konnten wir uns mit diesen den Abend versüßen.Danach gingen wir entspannt ins Bett.

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Tag 11 Ouarzazate

Wir machten uns an diesem Tag gleich auf in Richtung Zagora, wobei sich an der Weggabelung zwischen Zagora und Ouarzazate unsere Weg trennten.

Sarah, Franz und Gregor wollten unbedingt die durch diverse Reiseführer so angepriesenen Oasen von Zagora sehen, wobei es uns eher direkt nach Ouarzazate und durch das wunderschöne Draa Tal zog, da wir schneller in Richtung Marrakesch wollten. Unsere Entscheidung, auf Zagora zu verzichten war richtig, da wir uns schließlich alle in Ouarzazate am Campingplatz wiedertrafen und die drei nicht wirklich begeistert von dem Umweg nach Zagora zeigten. Nach einer kurzen Pause machten wir uns dann via Taxi auf den Weg in die Innenstadt von Ouarzazate, wobei die Französisch-Kenntnisse von Franz bei der Preisverhandlung mehr als hilfreich waren.:) In der Stadt angekommen, machten sich Sarah, Franz und Gregor auf die Suche nach geeigneten Zutaten für unser Abendessen, während wir einen Friseur aufsuchten. Chris wollte sich die Haare schneiden lassen, während es bei mir da an für sich nicht mehr wirklich viel zu schneiden gab,… ;) Und so ließ ich mich nur rasieren, um den Reinhold-Messner-Bart ein wenig Einhalt zu gebieten.;)

Schon lustig, wenn man ohne ein Wort Französisch versucht zu erklären, wie das Endergebnis dann aussehen soll… so musste mal wieder die „Zeichensprache“ herhalten, was auch mehr als gut funktionierte.:) Schließlich fuhren wir zurück zum Campingplatz, wobei Chris und ich nochmal einen Laden aufsuchten, der sich kurz davor befand. Dort verkauften sie wirklich ausgefallene Möbel, sowie Schmuck und klar….Teppiche. Generell hatten wir in dem Laden das Gefühl, dass alles außer der Teppiche nur als Lockmittel zählten, denn die Inhaber wollten uns zu allem, was kein Teppich war, genau einen solchen aufzwingen. Da unsere Urlaubskasse nicht mehr so prall gefüllt war, wollten wir aber keine 1500€ im Laden lassen und so machten wir uns aus dem Staub.;) Am Campingplatz angekommen, aßen wir alle zusammen und bevor es dann mal wieder ins Dachzelt ging.

 

 

 

 

 

 

 

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Tag 10 – Von der Wüste in den hohen Atlas

Gleich nach dem Aufstehen schauten wir uns den leider etwas verregnetenSonnenaufgang in der Wüste an und machten uns nach dem Frühstück schließlich auf einen kleinen Spaziergang durch die Dünen.

Auf dem Rückweg trafen wir ein lustiges Grüppchen aus Deutschland, die mit ihrem alten VW T3 unterwegs waren.Wir schlossen Sarah, Franz und Gregor sofort in unser Herz und beschlossen, ein paar Tage mit ihnen zu verbringen. Als die drei einen Kasten deutsches Bier aus ihrem Bus zogen, hatten wir Tränen in den Augen und als sie uns dann auch noch jedem eines anboten, gab es für uns kein halten mehr!;) Blöderweise war nun auch der Zeitpunkt erreicht, an dem unsere eigenen Cerveza-Reserven sich dem Ende neigten – schließlich hatten wir bis hierher ca. 70 Dosen vertilgt.:) Ab jetzt blieben uns nur noch unsere Wodka-Reserven und die Gastfreundschaft von Sarah, Gregor und Franz.:) Vielen Dank euch nochmal an dieser Stelle, dass ihr uns in Sachen Bier das Leben gerettet habt!:) Es war uns nämlich ab da fast unmöglich, irgendwo an Alkoholnachschub zu kommen, da nur Hotels berechtigt waren, zu völlig überteuerten Preisen, Alkohol an Touries zu verkaufen. Ok, zurück zum Thema, denn der Alkohol war klar Nebensache!;) Am Nachmittag luden wir unsere drei Freunde hinten in den Landy und machten eine Tour durchs Erg. In der Kashba Yasmina angekommen, begannen wir den Tag typisch marrokanisch und relaxten erstmal ein bisschen im Schatten, bevor wir uns entschieden, eine mehr als hohe Düne zu Fuß zu besteigen. Kaum losgelaufen, tat sich der Teil, die sich entschlossen hatten, die Düne Barfuß zu erklimmen sichtlich schwer, da der Sand gefühlte 70 Grad hatte und so mussten doch noch Schuhe geholt werden.:) Schon auf dem Weg zum Gipfel der Düne machten sich erste Konditionsschwächen besonders bei uns beiden bemerkbar, die wir aber wegen des zügig heraneilenden Berber mit klaren Verkaufsabsichten erstmal versucht haben, wegzuignorieren.:) Aber es half alles nichts… der Berber war zwecks jahrelanger Traingserfahrung einfach schneller und hatte uns bald eingeholt. Da wir ja schon viel Erfahrung mit den handelnden Berbern hatten, verdeutlichten wir ihm recht schnell, dass er seine Fossilien und Steine gar nicht erst auspacken braucht.;) Wir ließen ihn dann hinter uns und machten uns an den spaßigen Teil… denn war die Dünenbesteigung schwer, ist der Abstieg dafür mächtig leicht… rennen, bis man fliegt!;) Unten angekommen mit den Taschen und Ohren voller Sand besuchten wir kurz noch das von oben schon beobachtete Trans Sahara Technofestival mitten zwischen den Dünen, wo wir ein paar Ravern und Aussteigern beim Abfeiern zusahen, bevor wir uns auf den Rückweg zum Auto machten.

Am Abend fuhren wir dann mit unseren beiden Autos weiter in Richtung Zagora und schlugen unterwegs unser Camp an einem wunderschönem Platz auf, der auf einer höher gelegenen Ebene zwischen den Bergen lag. Zuvor mussten wir aber erstmal den Bus unserer drei „Reisebegleitungen“ bergen, der sich in einem Flussbett festgefahren hatte. Als das erledigt war, kochten Sarah und Gregor (die übrigens den weltbesten Salat zaubern können) für uns, was wir nach all dem „Kochstress“ wirklich genossen. Gut gesättigt und vom Tag gefordert gingen wir schließlich alle schlafen.

 

 

 

 

 

 

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Uns geht es gut!

Ja, wir waren heute in Marrakesch, aber nein, der Bombenanschlag hat uns nicht erwischt. Wir hatten somit Glück im Unglück und sind nun ans Meer gefahren. Schon echt Mist sowas, da dann jetzt doch ein ungutes Gefühl mitschwingt…

Müsst euch aber zumindest um uns keine Sorgen mehr machen.

LG, Chris und Henrik

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Tag 9 – Zweiter Besuch der Sanddünen des Erg Chebbi

23.4.2011

An diesem Tag standen wir recht früh auf und es stand erstmal die Reparatur unseres Wassertank-Lecks auf der Tagesordnung. Nur wie macht man am besten ein Loch zu, für das einfach die passende Schraubengröße fehlt… richtig, mit einem Bier-Kronkorken und viel Hitze.:) Als die Arbeit getan war, machten wir uns sofort wieder auf in Richtung der Sanddünen des Erg Chebbi. Da unsere beiden Landy-Bekanntschaften schon die Heimreise angetreten hatten, mussten wir uns allein den Weg durch die Dünen bahnen. Wir hatten uns zwar durch das Eingraben am Vortag und die anstrengende Bergungsaktion geschworen, es nicht alleine zu versuchen… hatten dies aber am heutigen Tage gleich mal vergessen und wagten uns ins Abenteuer. Durch den Regen am Vortag waren die Dünen aber zumeist mehr als gut befahrbar und so kamen wir nur manchmal in leicht bremsliche Situationen.

Erst als das Wetter plötzlich drehte und uns ein Sandsturm komplett einhüllte und die Sicht nahm, mussten wir uns von unserem Dünen -Trip verabschieden und uns in Richtung einer sicheren Kashba aufmachen, da die Sicht teilweise weniger als 2m betrug. Unser GPS leistete uns hier treue Dienste und so kamen wir nach einer gefühlten Ewigkeit im „Nichts“ letztendlich an der Kashba „Erg Chebbi“ an, wo wir unser Dachzelt gegen ein Hotelzimmer eintauschten.:) Geschütz vor der Laune der Natur verbrachten wir einen wirklich tollen Abend mit viel Essen, Musik und Whisky in der Kashba, bevor wir uns endlich mal wieder ein Bett freuen konnten.

Ps: Leider waren wir von der Fahrt durch die Dünen so fasziniert, dass wir promt vergessen haben, Bilder davon zu machen. Einziger Trost: Es gibt Videos, die wir allerdings erst in Deutschland hochladen können, um den UMTS-Stick nicht völlig in die Knie zu zwingen…;)

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Tag 8 – Erfoud und Sandwüste Erg Chebbi

22.4.2011

Völlig zerstört und mit enormen Schlafmangel wachten wir am nächsten Tag auf und hatten erstmal leichte Orientierungsschwierigkeiten, die uns erst das GPS wieder nehmen konnte.;) Lag wohl auch daran, dass wir nicht wirklich in der Lage waren, klar zu denken… dies behoben wir erstmal mit einer Dose Cerveza, die uns die nötige Energie verlieh, die Weiterfahrt anzutreten.;) Gang rein und los gings… immer dem Flussbett entlang, bis wir wieder auf der Straße waren. Von da ab hieß es nur noch Kilometer schrubben, bis wir schließlich nach 4 Stunden das erste Mal während unserer bisherigen Reise mit Touristen in Kontakt kamen.  Aus diesen stachen besonders die Deutschen sofort heraus, die wie im Klischee mit Sandalen und weißen Sportsocken aus den zahlreichen Bussen entsprangen und schon das erste Foto im Kasten hatten, bevor wir überhaupt mal einen Blick auf die untengelegene Oase erhaschen konnten. Sie freuten sich sofort, als sie das Würzburger Kennzeichen entdeckten und hielten uns fotografisch fest… Auf diesen Schock tranken wir erstmal eine Döschen Cervesa, bevor wir uns an die Weiterfahrt in Richtung Erfoud machten. Dort angekommen, stiegen wir nach einem Tipp auf dem Campingplatz Carla ab, wo wir bis auf zwei weitere Deutsche mit ihren Landys völlig alleine waren. Mit ihnen zusammen unternahmen wir sofort eine Tour in die Dünen des Erg Chebbi. Bevor es allerdings richtig in den Sand gehen sollte, relaxten wir erstmal bei einem Tee in der Kashba Yasmina, die einen traumhaften Ausblick auf die Dünen bot. Lange hielte wir es aber nicht mehr aus und es drängte uns in die Dünen.:) Kaum war die erste Düne erklommen, steckte der Landy auch schon bis zum Fahrzeugboden im Sand.

Bevor wir uns überhaupt Gedanken machen konnten, was denn nun zu tun sei, kamen auch schon wie aus dem Nichts vier Berber vorbei und halfen uns, die Autos aus dem Sand zu befreien. Nach der Arbeit kam dann der „geschäftliche Teil“, indem uns die Berber ihre Fossilien in allen möglichen Formen und Farben feil boten.;) Natürlich sollten wir gleich möglichst viel im Set zu einem „guten Preis“ kaufen… nach einiger Verhandlung – jeder hatte seinen eigenen Berber mit Ware – machte ich „meinem Berber“ klar, dass die Sachen nicht so ganz meinem Stil entsprechen und mit dem schlechten Gewissen im Kopf, dass sie ja unser Auto freigeschaufelt hatten, einigten wir uns dann auf einen… ich nenne es mal Aschenbecher, den ich für „günstige“ 5 € erstand.:) Chris ging es ähnlich und er ergatterte eine Sandrose, sowie andere „tolle“ Fossilien. Die erste Dünenfahrt hinterließ gleich mal einen bleibenden Eindruck und so verabschiedeten wir uns von dem Gedanken, es am nächsten Tag völlig allein zu versuchen… was wir dann doch taten… aber dazu später.:) Völlig fertig kamen wir an unserem Campingplatz an. Wir aßen eine Tajine und vielen völlig fertig nach ein paar Cervesas ins Dachzelt.:)

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Tag 7 – Piste Figuig nach Erfoud

21.4.2011

Sehr früh standen wir auf und mussten feststellen, dass es selbst in der Wüste regnen kann:-( Der Sandsturm ist uns auch an diesem Tag wieder gefolgt. Nach langem hin und her fassten wir den Entschluss aufzubrechen und diesen wundervollen Ort zu verlassen, um in Richtung schönerem Wetter weiter in den Süden zu fahren. Wir fuhren Richtung Er Rachida, leider stellten wir nach 60 Km durch Zufall fest das wir unsere Pässe in Figuig vergessen hatten..Fuck…alles wieder zurück. Unser Tagesziel war an diesem Tag Bouanane, ein Ort direkt auf der algerischen Grenze. Um den Weg dorthin abzukürzen, wählten wir den Weg über die 60 km lange Piste direkt entlang der Grenze. Für diese Strecke , die im Durchschnitt mit Tempo 25 km/h befahrbar war benötigten wir ca. 4 -5 Std. Am Ende der Piste steckten wir dann auch mal wieder in einem fetten Sandsturm. Mit leicht mulmigem Gefühl campten wir an diesem Abend in einem Flussbett direkt in Grenznähe, wobei  in diese Nacht mal wieder nicht wirklich an Schlaf zu denken war, da uns der Wind fast vom Dach bließ und das Zelt unaufhörlich lautstark durchschüttelte. Irgendwann hat es dann wohl aber doch geklappt!;)

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